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Neuplanung für die FISCHER Deponie Altingen

Deponieausbau für das nächste Jahrzehnt.

Ökologische Aspekte stehen im Mittelpunkt der geplanten Erweiterung der Deponie Altingen.

Der mittlere Neckarraum ist in Europas Top-Industrieliga ganz vorne positioniert. Der Ballungsraum mit seinen 2,5 Millionen Einwohnern gilt als Deutschlands Automobilstandort schlechthin und eine Hochburg des Maschinenbaus und der Elektrotechnik. Damit verbunden ist auch eine rege Bautätigkeit. Mit neuen Fabriken, Technologiezentren, Verwaltungsgebäuden und - nicht zu vergessen – auch ein damit verbundener und notwendiger Wohnungsbau.

Im Hinblick auf die Bautätigkeit spielt die Deponie in Ammerbuch-Altingen eine wichtige Rolle. Als Steinbruch befindet er sich bereits seit 2014 im Besitz der Firma FISCHER Weilheim und dient bis heute dem Abbau von Gipsgestein. Aufgrund einer immissionsschutzrechtlichen Rekultivierungsverpflichtung muss der Steinbruch nach dem Gipsabbau verfüllt werden. Entsprechend werden dazu aktuell jährlich bis zu 100.000 Kubikmeter schadstoffarmes Aushub- und Abbruchmaterial aufgenommen, zu dem neben dem klassischen Bodenaushub auch mineralische, vorsortierte und separierte Bau- und Abbruchmaterialien gehören.

Aufgrund immer knapper werdenden Deponiekapazitäten plant FISCHER Weilheim die Entsorgungskapazitäten am Standort der Deponie Ammerbuch-Altingen zu vergrößern. Unter Berücksichtigung der bestehenden Landschaftsform soll die Ablagerungsfläche innerhalb des Deponiegeländes erweitert und erhöht werden.

Bei auch künftig unveränderten Anlieferungsmengen sehen die Planungen dabei eine relativ flache Ausbildung der Oberfläche der Deponie vor, bei der die Gestalt der Deponie komplett überplant wurde. Mit einer Erhöhung von maximal 12,20 Meter soll eine organische Form der Deponieoberfläche realisiert werden, die die Deponie in das vorhandene leicht wellige Landschaftsbild einbettet. Da auch die Nachnutzung der Deponieoberfläche Einfluss auf deren Ausformung nimmt, soll die neue Oberflächenform mit der Nachnutzung in Einklang gebracht.

Im Rahmen einer frühen Öffentlichkeitsbeteiligung hat FISCHER interessierten Bürgern und Anwohnern im Rahmen eines "Tag der offenen Deponie" die Möglichkeit geboten, sich umfassend über das Planungsvorhaben zu informieren.

 

 Längsschnitt Deponie Altingen: Die Planungen sehen eine relativ flache Ausbildung der Oberfläche vor.

Grafik: FISCHER Weilheim

Die Neuplanung sieht eine Einbettung der Deponie in das vorhandene, leicht wellige Landschaftsbild vor.  Visualisierungen zeigen "Sicht Epasit" (oben) und "Sicht vom Grafenberg" (unten).

 Visualisierung: Dörr Ingenieurbüro

Einhaltung ökologischer Parameter und ein exakt definiertes Verfahren für die Materialanlieferung bilden die Grundlage für die Deponie Altingen. 

  

Grafik: Fischer Weilheim

 

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